Erarbeitung mittels einer Strukturlegetechnik

Die hier vorgestellte Methode eignet sich u.a. dazu, wenn Texte oder Sachverhalte eine bestimmte Linearität aufweisen. (zu einer weiteren Form der Strukturlegetechnik als Ergebnis Anissicherung siehe hier)

Die Methode läuft nun wie folgt ab:

  • Die Schülerinnen und Schüler (in diesem Fall waren es meine Referendarinnen und Referendare) sollen einen gewissen Sachverhalt in eine für sie logische Abfolge bringen. Voraussetzung für den Einsatz dieser Methode: Das Material muss eine lineare, stringente Logik aufweisen).
  • Jede Referendarin/ jeder Referendar bekommt einen vorher von mir angefertigten Zettel mit einem Aspekt, der Teil der gesamten Thematik ausmacht. In diesem Fall sollten die Referendarinnen und Referendare die Dramaturgie des Unterrichts in der Intensivphase (zu Beginn der Ausbildung) auf Grundlage ihrer eigenen Vorstellungen in eine lineare Abfolge bringen; von Beginn der Stunde bis zum Ende.
  • Die Referendarinnen und Referendare - jeder hatte nur einen Zettel - kommen zwangsläufig miteinander ins Gespräch, um zu erfahren, welche Aspekte die anderen haben und so diskutieren zu können, welcher Aspekt an welche Stelle kommt. 
  • Die Referendarinnen und Referendare einigen sich nach einer Phase der Diskussion und gestalten mittels Magneten ein gemeinsames Tafelbild.
  • Im Anschluss daran kann das Tafelbild noch beschriftet/ ergänzt/ etc. werden. In exemplifiziert durch meine wunderschöne Handschrift.